Altersvorsorge

Zusatzvorsorge

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Betriebliche Altersvorsorge

Eine Zusatzversorgung, die sich auszahlt

Das Thema der betrieblichen Altersvorsorge ist sehr komplex. Nicht nur bei den unterschiedlichen Durchführungswegen sollten Sie wichtige Details beachten, sondern auch bei der Besteuerung der Vorsorgeaufwendungen in der Sparphase sowie bei der vor- oder nachgelagerten Besteuerung in der Rentenphase.

Unterschiedliche Steuersätze zwischen der aktiven Zeit und der Rentenzeit sowie sonstige Einkünfte (z. B. aus Vermietung und Verpachtung) und Freibeträge (z. B. Versorgungsfreibetrag) müssen ebenfalls frühzeitig berücksichtigt werden. Falls Sie sich für eine betriebliche Zusatzversorgung entschieden haben, sollten Sie mit Ihrem Arbeitgeber klären, welche Möglichkeiten er Ihnen bietet.

Ich helfe Ihnen gerne, Ihre persönliche Situation zu analysieren und die Möglichkeiten der angebotenen bAV-Durchführungswege zu vergleichen. Festigen auch Sie mit der betrieblichen Altersvorsorge Ihren künftigen Rentenanspruch!

Gute Gründe für die Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Zusätzlich zur 1. Schicht (Basisversorgung mit gesetzlicher Rente und Rürup-Rente) und der 3. Schicht (private, nicht geförderte Vorsorge) bildet die betriebliche Altersversorgung (bAV) zusammen mit der Riester-Rente die wichtige mittlere Schicht der Altersabsicherung. Der frühzeitige Aufbau eines sicheren Finanzpolsters für die Altersversorgung ist durch konsequentes Sparen während der Arbeitsphase möglich.

Gut, dass man mit einer betrieblichen Altersvorsorge keine zusätzlichen Steuern und Sozialversicherungsbeiträge für die eigene Altersvorsorge zahlt. Der durch das so genannte Bruttosparen verfügbare, wesentlich höhere Betrag hilft beim Aufbau einer privaten Zusatzrente im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge erheblich.

Jeder Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch auf eine betriebliche Vorsorge, sofern er mit seinem eigenen Entgelt für die Beiträge aufkommt. Die betriebliche Altersversorgung kann Leistungen bei Erreichen des Ruhestandsalters, bei Invalidität und im Todesfall umfassen. Viele Arbeitgeber beteiligen sich mit einem Zuschuss auch finanziell an der betrieblichen Altersversorgung.

Riester Rente

Förderbeträge und Steuervorteile

Wie viel kann gespart werden? Jeder Berechtigte kann 4 Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens bis maximal 2.100 Euro in die Riester-Rente investieren, um die maximale Förderung zu erhalten. Wer einen geringeren Betrag sparen möchte, erhält die entsprechend anteilige Förderung. Wie viel gibt der Staat dazu?

  • 154 EUR Grundzulage (Ehepaare bekommen den doppelten Zuschuss)
  • 185 EUR Zulage je kindergeldberechtigtes Kind, 300 EUR für jedes ab 2008 geborene Kind
  • Steuererstattung, wenn der Steuervorteil aus den Sonderausgabenabzug größer ist als Zulagen

Um die Einschnitte bei der gesetzlichen Rentenversicherung auszugleichen, fördert der Staat grundsätzlich jeden, der in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist. Bei der Menge der angebotenen förderungsfähigen Produkte verliert man allerdings leicht den Überblick. Deshalb informiere ich Sie gerne in einem ausführlichen Gespräch, welcher Riester-Vertrag für Sie der richtige ist.

Wer wird gefördert?

  • Arbeitnehmer und Auszubildende
  • Wehr- und Zivildienstleistende
  • sozialversicherungspflichtige Selbstständige (zum Beispiel Handwerker)
  • Bezieher von Arbeitslosengeld I oder II
  • nicht erwerbstätige Eltern in dem Zeitraum, der als Kindererziehungszeit angerechnet wird (pro Kind drei Jahre)
  • nicht gewerbsmäßig tätige Pflegepersonen
  • geringfügig Beschäftigte, die auf die Versicherungsfreiheit verzichtet haben
  • Pflichtversicherte der Alterssicherung der Landwirte
  • Empfänger von Besoldung und Amtsbezügen (zum Beispiel Beamte, Richter und Soldaten)
  • Beschäftigte, die rechtlich wie Beamte behandelt werden (zum Beispiel Mitarbeiter von Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie Lehrer oder Erzieher an nicht öffentlichen Schulen)

Keinen Anspruch auf Förderung haben:

  • Selbstständige, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind
  • Personen, die freiwillig gesetzlich rentenversichert sind
  • versicherungsfreie Sozialhilfeempfänger
  • Mitglieder von Versorgungswerken
  • Rentner und geringfügig Beschäftigte

Bei Fragen rufen Sie mich jederzeit gerne an oder senden Sie mir eine Nachricht über das Kontaktformular.

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Mit staatlicher Förderung entspannt die Altersvorsorge aufbauen.